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Das Potenzial liegt im Bestand

News, Raum, Energie | 15. August 2016

In den Diskussionen um die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative sind sie etwas in Vergessenheit geraten: 50‘000 Gebäude sind in Graubünden (zum Teil weit) über 25‐jährig, in fast zwei Dritteln davon steht eine Öl‐ oder Elektroheizung. Eine Chance für den Gebirgskanton: 650 Vollzeitstellen sind in den kommenden Jahren mit energetischen Gebäudesanierungen verbunden – Beschäftigung, von der alle Bündner Regionen profitieren.

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Verkehr ohne CO2-Emissionen?

News, Verkehr | 14. Juli 2016

Das Projekt «Renewbility III» untersucht Klimaschutzstrategien für den Verkehrssektor in Deutschland. Als Teil eines grossen Konsortiums forscht Infras mit, wie die Transformation zu einem möglichst CO2-freien Verkehr geschafft werden könnte. Die Ergebnisse werden im Herbst 2016 publiziert. In der Zwischenzeit schickt Renewbility einen Gruss aus der Forschungsküche und zeigt im Video, wie unser Verkehrssystem einst aussehen könnte.  

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Der frühen Förderung einen gemeinsamen Nenner gegeben

News, Gesellschaft | 13. Juli 2016

Was in grossen Städten Schule macht, hat die Jacobs Foundation mit ihrem Programm «Primokiz» in die Breite getragen: Möglichst alle Angebote mit Bezug zur frühen Förderung – vom Spielplatz im Gemeinschaftszentrum bis zur Familienberatung – sollen gemeinsam gedacht werden. Unterstützt durch Primokiz haben 18 Städte und Kantone ein Konzept erstellt, wie die Angebote aufeinander abgestimmt und ganzheitlich weiterentwickelt werden können. Zentraler Erfolg des Programms: Diverse Akteure ohne bestehenden Bezug sitzen nun am gleichen Tisch und können auf ihr gemeinsames Ziel hinarbeiten.

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Güterverkehr in Deutschland: Der Schlüssel liegt in der Verlagerung

News, Verkehr | 29. Juni 2016

Die Infrastruktur für Eisenbahn und kombinierten Verkehr ausbauen und u.a. mit ausgeweiteter Lkw-Maut und erhöhten Trassenpreisen die Finanzierung sichern: So kann Deutschland bis 2030 ein bedeutender Anteil der Gütertransportleistung von der Strasse auf die Schiene verlagern. Die Volkswirtschaft leistete damit einerseits einen Beitrag an den internationalen Klimaschutz und könnte im Inland Umweltkosten reduzieren. Andererseits profitierte sie aufgrund der Nutzerfinanzierung bei der heimischen Wertschöpfung und Beschäftigung – u.a., weil auch ausländische Verlader, Empfänger und Transportunternehmen ihren Beitrag leisten würden.

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In eigener Sache: INFRAS-Umweltbilanz 2015

News | 2. Juni 2016

2,2 Tonnen CO2 pro EinwohnerIn und Jahr: Das ist der Zielwert für das Jahr 2050, den der Kanton Zürich in seinem Energiegesetz verankert hat. Treibhausgasemissionen in genau dieser Höhe verursachte INFRAS im Jahr 2015 pro Vollzeitstelle. Auch als Dienstleistungsgesellschaft stehen wir also noch vor grossen Herausforderungen, was die energiepolitischen Ziele angeht. Immerhin: Im Vergleich zu den drei vergangenen Jahren lagen unsere Emissionen 2015 am tiefsten. Und Ansatzpunkte für weitere Senkungen gibt es auch. Trotz tiefstem Niveau im Vierjahresvergleich verursachten unsere Flugreisen 2015 z.B. immer noch mehr als 40% der Emissionen. Ebenfalls hoch waren diese aufgrund unseres gebäudegebundenen Wärme- und Stromverbrauchs, wo wir als Büromieter etwas weniger Spielraum haben. In unserem Umweltbericht können Sie genauer hinschauen – wir bleiben dran.

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Zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels

News, Verkehr | 2. Juni 2016

«Als Tunnelsystem ist der Gotthard ein Paradestück der Schweizer Technologiegeschichte» sagt Peter von Matt in einem lesenswerten Interview mit der Aargauer Zeitung. Seit den frühen 1980-er Jahren verfolgen die VerkehrsexpertInnen bei INFRAS die Entwicklungen rund um die Alpentransversale intensiv, die das Schweizerische Bundesarchiv in einem Webportal aufgearbeitet hat. 1988 kommen sie in einem Bericht an das zuständige Departement des Bundes zum Schluss: «Die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) ist zweckmässig, sofern eine Politik nach dem Grundsatz ‹Bahn mit Strasse› verfolgt wird – zentral sind ein international koordiniertes Vorgehen und die Verlagerung des Strassenverkehrs auf die Schiene.» Nach diversen weiteren Untersuchungen rund um das Thema NEAT freuen wir uns nun auf die erste Fahrt in den Süden.

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Monitoring der Nachhaltigkeit in der Hotellerie

News, Gesellschaft | 1. Juni 2016

Globalisierung, strukturelle Defizite, Klimawandel und Landschaften unter Druck: Die Herausforderungen der Hotellerie sind vielfältig und betreffen alle Nachhaltigkeitsdimensionen – Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das zweite Monitoring, das INFRAS im Auftrag von hotelleriesuisse durchgeführt hat, zeigt anhand von Indikatoren, wie sich Nachhaltigkeitsaspekte seit 2008 entwickelt haben und wo die Hotellerie heute steht. 

Im Fokus stehen zudem zwei aktuelle Nachhaltigkeitsthemen: Food Waste in der Hotelgastronomie und die Förderung der Barrierefreiheit – ein Aspekt des sozialen Engagements. Eine Online-Umfrage und illustrative Beispiele aus der Praxis zeigen, welchen Stellenwert diese beiden Themen bei den Hoteliers heute einnehmen und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen. 

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