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Klimaschutz: Emissionsszenarien 2030 zeigen Handlungsbedarf

News, Umwelt/Klima, Wirtschaft | 7. September 2016

Seit 1990 hat die Schweiz ihren energie- und klimapolitischen Massnahmenmix stark ausgebaut und verdichtet. Mit Erfolg: Während unsere Treibhausgasemissionen in einer Entwicklung ohne energie- und klimapolitischen Einfluss wohl angestiegen wären (1990 bis 2030: +6%), wird heute dank umgesetzten und fortgeführten Massnahmen ein Rückgang erwartet (1990 bis 2030: -17%). Gleichzeitig wird deutlich, dass noch Handlungsbedarf besteht, wenn die angestrebte Reduktion von -30% erreicht werden soll (Ziel 2030 ggü. 1990).

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Welche Folgen hätte ein CO2-Preis für die Schweizer Luftverkehrsbranche?

News, Umwelt/Klima, Verkehr, Wirtschaft | 6. September 2016

Etwa 1.20 Fr. für Europaflüge zwischen 1.50 bis 11 Fr. für Interkontinentalflüge: Mit Aufpreisen in dieser Grössenordnung müssten Flugpassagiere auf ein Economy-Ticket rechnen, wenn der gesamte Luftverkehr mit Abflug und Ankunft auf Schweizer Landesflughäfen in das Emissionshandelssystem aufgenommen würde. Das wirkte sich auf die Nachfrage aus, weil etwas häufiger auf eine Flugreise verzichtet oder auf den Bahn- oder Strassenverkehr umgestiegen würde. Auf den Trend stark steigender Passagierzahlen hätte dieser Effekt allerdings geringen Einfluss. So könnten Luftverkehrsunternehmen und ihre Zulieferer mit Sitz in der Schweiz ihre inländische Wertschöpfung auch mit der klimapolitischen Massnahme zukünftig weiter steigern (2014 bis 2030: +64% statt +67%).

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Verkehrsperspektiven 2040

News, Raum, Verkehr | 30. August 2016

+19% bis +33% im Personenverkehr und +25% bis +50% im Güterverkehr – die Verkehrsleistungen, gemessen in Personen- und Tonnenkilometer, werden in der Schweiz bis 2040 weiter ansteigen (Anstieg ggü. 2010). Je nach Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie raum- und verkehrspolitischen Massnahmen fällt das Wachstum unterschiedlich stark aus, die Trends sind aber eindeutig: Im Personenverkehr wächst der Öffentliche Verkehr am stärksten, während der Motorisierte Individualverkehr das Hauptverkehrsmittel bleibt. Auch im Güterverkehr wird 2040 der höhere Anteil der Tonnenkilometer auf der Strasse erbracht, während das stärkere Wachstum im Schienengüterverkehr erwartet wird.

Mit den Verkehrsperspektiven 2040 legt das Bundesamt für Raumentwicklung zusammen mit den anderen UVEK-Ämtern erstmals eine integrierte Prognose für die weitere Entwicklung von Personen- und Güterverkehr bis zum Jahr 2040 vor. INFRAS hat zusammen mit anderen Partnern massgeblich an den Arbeiten mitgewirkt.

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Das Potenzial liegt im Bestand

News, Raum, Energie | 15. August 2016

In den Diskussionen um die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative sind sie etwas in Vergessenheit geraten: 50‘000 Gebäude sind in Graubünden (zum Teil weit) über 25‐jährig, in fast zwei Dritteln davon steht eine Öl‐ oder Elektroheizung. Eine Chance für den Gebirgskanton: 650 Vollzeitstellen sind in den kommenden Jahren mit energetischen Gebäudesanierungen verbunden – Beschäftigung, von der alle Bündner Regionen profitieren.

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Verkehr ohne CO2-Emissionen?

News, Verkehr | 14. Juli 2016

Das Projekt «Renewbility III» untersucht Klimaschutzstrategien für den Verkehrssektor in Deutschland. Als Teil eines grossen Konsortiums forscht Infras mit, wie die Transformation zu einem möglichst CO2-freien Verkehr geschafft werden könnte. Die Ergebnisse werden im Herbst 2016 publiziert. In der Zwischenzeit schickt Renewbility einen Gruss aus der Forschungsküche und zeigt im Video, wie unser Verkehrssystem einst aussehen könnte.  

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Der frühen Förderung einen gemeinsamen Nenner gegeben

News, Gesellschaft | 13. Juli 2016

Was in grossen Städten Schule macht, hat die Jacobs Foundation mit ihrem Programm «Primokiz» in die Breite getragen: Möglichst alle Angebote mit Bezug zur frühen Förderung – vom Spielplatz im Gemeinschaftszentrum bis zur Familienberatung – sollen gemeinsam gedacht werden. Unterstützt durch Primokiz haben 18 Städte und Kantone ein Konzept erstellt, wie die Angebote aufeinander abgestimmt und ganzheitlich weiterentwickelt werden können. Zentraler Erfolg des Programms: Diverse Akteure ohne bestehenden Bezug sitzen nun am gleichen Tisch und können auf ihr gemeinsames Ziel hinarbeiten.

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Güterverkehr in Deutschland: Der Schlüssel liegt in der Verlagerung

News, Verkehr | 29. Juni 2016

Die Infrastruktur für Eisenbahn und kombinierten Verkehr ausbauen und u.a. mit ausgeweiteter Lkw-Maut und erhöhten Trassenpreisen die Finanzierung sichern: So kann Deutschland bis 2030 ein bedeutender Anteil der Gütertransportleistung von der Strasse auf die Schiene verlagern. Die Volkswirtschaft leistete damit einerseits einen Beitrag an den internationalen Klimaschutz und könnte im Inland Umweltkosten reduzieren. Andererseits profitierte sie aufgrund der Nutzerfinanzierung bei der heimischen Wertschöpfung und Beschäftigung – u.a., weil auch ausländische Verlader, Empfänger und Transportunternehmen ihren Beitrag leisten würden.

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