Kosten und Nutzen strengerer Luftreinhalte-Vorschriften für Holzfeuerungsanlagen

28. Juni 2017

Holzfeuerungsanlagen sollen strenger kontrolliert und früher saniert werden, falls eine Anlage die Emissionsgrenzwerte für Feinstaub oder andere Luftschadstoffe überschreitet. Das schlägt das Bundesamt für Umwelt in einer revidierten Fassung der Luftreinhalte-Verordnung vor, die in der zweiten Jahreshälfte 2017 in die Vernehmlassung geht. Wie wirken sich diese strengeren Vorschriften auf die Schweiz aus? Insgesamt positiv, wie eine unabhängige Beurteilung zeigt: So kämen auf die Betreiber von Holzfeuerungsanlagen über zehn Jahre gerechnet zwar zusätzliche Ausgaben in Höhe von 150 bis 260 Millionen Franken zu. Demgegenüber stünde jedoch ein Umweltnutzen von geschätzten 500 bis 2500 Millionen Franken, weil mit der Feinstaubbelastung vor allem auch die damit verbundenen frühzeitigen Todesfälle zurückgingen.


Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt hat INFRAS untersucht, was strengere Luftreinhalte-Vorschriften für Holzfeuerungsanlagen die Schweizer Wirtschaft kosten würden – und welchen Umweltnutzen diese mit sich brächten.
Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt hat INFRAS untersucht, was strengere Luftreinhalte-Vorschriften für Holzfeuerungsanlagen die Schweizer Wirtschaft kosten würden – und welchen Umweltnutzen diese mit sich brächten.

Volkswirtschaftliche Beurteilung (VOBU) der LRV-Revision im Bereich der Feuerungsanlagen und weiterer stationärer Anlagen


Auftraggeber

Bundesamt für Umwelt (BAFU)

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Kontakt

Anna Vettori Bereichsleiterin, Partnerin
anna.vettori@infras.ch

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