Internationale Spielregeln sind Voraussetzung für funktionierende Kohlenstoffmärkte

14. März 2017

Nur mit international gültigen Bewertungsregeln können Klimaschutzprojekte verschiedener Länder bewertet, miteinander verglichen und glaubwürdig zertifiziert werden. Das ist die Voraussetzung für funktionierende Zertifikatshandelssysteme («Crediting Mechanisms»), in denen wirksame Projekte mit handelbaren Zertifikaten ausgezeichnet werden. Diesen Schluss zieht INFRAS gemeinsam mit anderen Klimaschutzexperten in einem Bericht für die Schwedische Energieagentur.


Zertifikatshandelssysteme («Crediting Mechanisms») sind an der Pariser Klimakonferenz als wichtiges Klimaschutzinstrument vereinbart worden. (Foto: Keystone)
Zertifikatshandelssysteme («Crediting Mechanisms») sind an der Pariser Klimakonferenz als wichtiges Klimaschutzinstrument vereinbart worden. (Foto: Keystone)

Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens ermöglicht es verschiedenen Akteuren, bei der Minderung von Treibhausgasen freiwillig miteinander zu kooperieren. Erfolgreiche Projekte sollen mithilfe eines Gutschriftensystems zertifiziert werden («Crediting Mechanisms»). Aber wie können Klimaschutzmassnahmen länderübergreifend sinnvoll miteinander verglichen werden und wie kann ihre Umweltintegrität sichergestellt werden? INFRAS hat das mit einem internationalen Expertenteam analysiert. Die wichtigsten Empfehlungen sind im Bericht für die Schwedische Energieagentur publiziert.

UNFCCC Kompendium für nationale Treibhausgas-Referenzentwicklungen und die Wirkungsmessung von Klimaschutzpolitiken


Auftraggeber

Schwedische Energieagentur

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Kontakt

Jürg Füssler Geschäftsleiter, Partner
juerg.fuessler@infras.ch

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