Soll Liechtenstein eine stärkere Zuwanderung zulassen?

24. Januar 2017

Seit 15 Jahren wächst die Wirtschaft in Liechtenstein mit der steigenden Anzahl an Grenzgängern. So wohnt heute die Hälfte aller Beschäftigten im Ausland – auch, weil die Zuwanderung streng reguliert ist. Wie sich eine Lockerung dieser Politik auswirkte? Mittel- bis langfristig wanderten bis zu 20'000 Personen mehr zu, sofern gleichzeitig flankierende Massnahmen auf dem Bodenmarkt ergriffen würden – z.B. eine Anpassung der Bodenbesteuerung oder der Auflagen für die Überbauung von eingezontem Bauland. So stiegen das Brutto-Inlandprodukt, die Arbeitsproduktivität und die Wettbewerbsfähigkeit von Liechtenstein an. Andererseits fielen für den Staat überproportionale Infrastrukturausgaben beim Verkehr und der Bildung an und die Landschaft würde wesentlich stärker verbaut.


Soll Liechtenstein eine stärkere Zuwanderung zulassen? Mit einer Studie im Auftrag der «Stiftung Zukunft.li» liefern INFRAS und das Liechtenstein-Institut einen Diskussionsbeitrag. (Foto: Keystone)
Soll Liechtenstein eine stärkere Zuwanderung zulassen? Mit einer Studie im Auftrag der «Stiftung Zukunft.li» liefern INFRAS und das Liechtenstein-Institut einen Diskussionsbeitrag. (Foto: Keystone)

Sie möchten sich vertiefen? Laden Sie die Studie hier herunter oder besuchen Sie die Webseite der Stiftung Zukunft.li, wo weitere Dokumente zum Thema publiziert sind.

Wirtschaftspotenzial und Zuwanderung in Liechtenstein


Auftraggeber

Stiftung Zukunft.li

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Martin Peter Bereichsleiter Wirtschaft und Umwelt, Partner
martin.peter@infras.ch

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