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Jahresbericht iMONITRAF! 2015

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Die Verbesserung der Umweltqualität bleibt für die Alpenregionen eine grosse Herausforderung. Grenzwerte für Luftschadstoffe werden überschritten, die Verkehrsverlagerung Straße zu Schiene stagniert (Ausnahme Gotthard). Daher haben die Regionen Auvergne Rhône-Alpes, Bozen-Südtirol, Aostatal, Piemont, Friaul Julisch Venetien, Trient, der Kanton Tessin, die Zentralschweiz und das Bundesland Tirol mit der Europ. Akademie Bozen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2015 erfolgreich fortgesetzt, um die bestehenden Vorschläge für gemeinsame Maßnahmen weiter zu konkretisieren. 2015 erarbeiteten die Partner des Netzwerks einen Vorschlag für ein Toll Plus System aus regionaler Sicht, der 2015 sowohl auf technischer als auch politischer Ebene diskutiert wurde.

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Vorgehensweisen Öffnung des Schweizer Gasmarktes

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Die Studie untersucht verschiedene Marktöffnungsvarianten. Neben der vollständigen Öffnung auch Varianten mit zeitlicher Staffelung oder mit einer Differenzierung der Öffnung nach Kundenmerkmalen, beispielsweise einem Ausschluss des Marktzugangs für Haushalte. Diskutiert wird weiter die Frage, ob eine Grundversorgung notwendig ist. Die Studie gibt zudem eine Beurteilung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und umweltseitigen Auswirkungen einer Marktöffnung. Die durchgeführten Analysen zeigen, dass eine weitergehende Gasmarktöffnung positive Auswirkungen auf die Wirtschaft und die privaten Haushalte erwarten lässt und die größten Potentiale für Effizienzgewinne bei einer vollständigen Marktöffnung erzielt werden können.

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Wie weiter mit dem Flugplatz Nidwalden?

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Für die Pilatus AG und die Sportfliegerei – wie viele Starts und Landungen sind angemessen? Wo sollen die Flugplatzgebäude angesiedelt werden? Wie schneidet der Flughafen wirtschaftlich ab, wer finanziert ihn? Wie wirkt er sich auf Anwohner und Umwelt aus? Und wie kann trotz heterogenen Ansprüchen ein Konsens erzielt werden? Zusammen mit Kanton, Korporationen, Gemeinden, Pilatus AG, Flughafenbetreiberin, Sportfliegern und Schutzverbänden hat INFRAS diese komplexen Fragen beantwortet und gleichzeitig den Prozess geleitet und moderiert.

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Emissionen des Non-road-Sektors

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Beträchtliche Mengen Luftschadstoffe werden nicht nur vom Strassenverkehr, sondern auch von mobilen Maschinen wie Baumaschinen, landwirtschaftlichen Fahrzeugen oder Geräten für die Gartenpflege ausgestossen. Das aktualisierte Non-road-Inventar des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) quantifiziert die Emissionen dieser Maschinen für die Schweiz und zeigt Trends in Vergangenheit und Zukunft auf. In das Non-road-Emissionsmodell von INFRAS wurde für die Berechnungen eine grosse Datenmenge eingespiesen, die in verdankenswerter Zusammenarbeit mit zahlreichen Stakeholders aus den betroffenen Branchen erarbeitet wurde. Die Ergebnisse sind sowohl in einem Bericht der BAFU-Reihe «Umwelt-Wissen» als auch über eine Online-Datenbankverfügbar.

Newsbeitrag des Bundesamtes für Umwelt

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Harmonisiertes Fördermodell der Kantone HFM 2015

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Das Harmonisierte Fördermodell der Kantone (HFM) ist ein Fördermassnahmen-Bausatz für den Gebäudebereich. Mit dem HFM 2015 liegt eine aktualisierte Fassung vor, auf deren Basis die Kantone ab 2017 ihre Förderprogramme aufbauen werden. Mit dem neuen HFM wird  sichergestellt, dass sich die kantonale Förderung auch in Zukunft so gut als möglich in den energie- und klimapolitischen Instrumentenmix einbettet und sie auf aktuelle sowie absehbare Entwicklungen am Markt und bei den Vorschriften abgestimmt ist.

Das HFM 2015 wird von Bund (BFE) und Kantonen (EnDK, EnFK) getragen, ist online publibiziert oder kann beim Bundesamt für Energie BFE als Druckversion bestellt werden.

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Städte profitieren von der Zuwanderung

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Im Wohnungsmarkt, beim Verkehr oder bei der Umweltbelastung bringt die Zuwanderung Herausforderungen mit sich. Besonders für die Schweizer Städte überwiegen die Vorteile allerdings deutlich. Einerseits wirkt sie positiv auf den Arbeitsmarkt, die Forschung und die Wirtschaftskraft. Andererseits erhöht die Zuwanderung die soziale Vielfalt, bereichert die Kultur und stimuliert gesellschaftliche Innovationen.

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Zwei neue Studien zum Thema Lohnungleichheit

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Der Bundesrat möchte die Arbeitgebenden dazu verpflichten, periodisch eine betriebsinterne Lohnanalyse durchzuführen und die Durchführung durch Dritte kontrollieren zu lassen. Ziel der staatlichen Massnahmen ist es, die Lohndiskriminierung zu beseitigen oder zumindest stark zu verringern. Mit einer Regulierungsfolgenabschätzung RFA im Auftrag des Bundesamts für Justiz BJ wurden die möglichen Auswirkungen der geplanten Massnahmen auf die Unternehmen und die Volkswirtschaft untersucht. Die RFA wurde von INFRAS in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW erstellt. In einer weiteren Studie im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung EBG hat INFRAS zusammen mit der Universität St. Gallen die Eignung des Standardanalysemodell des Bundes zur Messung von Lohnungleichheit auf Ebene Volkswirtschaft und Unternehmen analysiert. Bei dieser Studie handelt es sich um eine Antwort auf das Postulat Noser, welches eine Überprüfung des Analysemodells des Bundes verlangte.

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