Mit vernetzten Bildungsangeboten Armut bekämpfen – drei Praxisbeispiele

27. November 2018

Um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche erfolgreich fördern zu können, müssen Massnahmen und Angebote innerhalb sowie übergreifend über die Bildungsstufen hin­weg vernetzt werden. «Gerade an den Bildungsübergängen – zum Beispiel von der Kita in den Kindergarten – ist es wichtig, dass die Angebote gut aufeinander abgestimmt sind», sagt Susanne Stern, Bereichsleiterin bei INFRAS. «An diesen Schnittstellen müssen sozial benachteiligte Kinder, Jugendliche und Eltern enger begleitet und stärker unter­stützt werden.» Wie das gelingen kann, zeigen die Beispiele der Fachstelle Früh­förde­rung der Stadt Winterthur, des Vorkindergartens in Grenchen im Kanton Solothurn oder der «Betreuungskette» des Kantons Bern. Susanne Stern: «Diese Praxisbeispiele können andere Gemeinden oder Kantone inspirieren, eigene Angebote umzusetzen.»


Vor allem bei Bildungsübergängen – etwa, wenn Kinder eingeschult werden – kann eine fehlende Abstimmung dazu beitragen, dass Fördermassnahmen zur Armutsbekämpfung nicht die gewünschten Wirkungen erzielen. (Foto: Keystone)
Vor allem bei Bildungsübergängen – etwa, wenn Kinder eingeschult werden – kann eine fehlende Abstimmung dazu beitragen, dass Fördermassnahmen zur Armutsbekämpfung nicht die gewünschten Wirkungen erzielen. (Foto: Keystone)

Sie möchten sich vertiefen? Bei der ‘Nationalen Konferenz gegen Armut’ im September 2018 in Bern hat Susanne Stern in einem Workshop das Konzept kontinuierlicher Bildungschancen sowie die Praxisbeispiele vorgestellt. Grundlage ist unter anderem ein Forschungsbericht von INFRAS und der Pädagogischen Hochschule Bern zu den Projekten im Handlungsfeld Bildungschancen, die im Rahmen des ‘Nationalen Programms gegen Armut’ gefördert wurden.

Armut 18-09 Praktische Ansätze kontinuierlicher Förderung von Bildungschancen


Auftraggeber

Bundesamt für Sozialversicherung

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Kontakt

Susanne Stern Bereichsleiterin, Partnerin
susanne.stern@infras.ch

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