Thun: Gesamtverkehrskonzept setzt auf ÖV und Veloverkehr

28. März 2019

Bis zum Jahr 2030 könnte das Verkehrsaufkommen in der Stadt Thun um 25 Prozent steigen. Ein neues Gesamtverkehrskonzept setzt bis 2035 insgesamt sechs Ziele: Unter anderem sollen der Mehrverkehr primär über den ÖV, Fuss- und Veloverkehr ab­ge­wi­ckelt, die Innenstadt entlastet und der Bahnhof als effiziente Verkehrs-Drehscheibe optimiert werden. Das 'verwaltungsanweisende' Konzept definiert 40 Massnahmen, wie die Mobilität nachhaltig gestaltet werden kann. So soll der Bahnhof Thun dank einer Bushoferweiterung besser mit dem ÖV zu erreichen sein, durchgehende Velorouten sollen zu einer Anreise mit dem Velo statt dem Auto animieren.


Thun rechnet mit einem deutlichen Verkehrswachstum. Wo der Handlungsbedarf besonders hoch ist und welche Massnahmen erforderlich sind, zeigt das Gesamtverkehrskonzept – unter anderem anhand von detailliertem Kartenmaterial. (Quelle: INFRAS, B+S)
Thun rechnet mit einem deutlichen Verkehrswachstum. Wo der Handlungsbedarf besonders hoch ist und welche Massnahmen erforderlich sind, zeigt das Gesamtverkehrskonzept – unter anderem anhand von detailliertem Kartenmaterial. (Quelle: INFRAS, B+S)

Im Auftrag des Planungsamts der Stadt Thun hat INFRAS gemeinsam mit der B+S AG das Gesamtverkehrskonzept erarbeitet. Basierend auf einer umfassenden Si­tua­ti­ons­analyse hat das Projektteam die verkehrlichen Ziele und den Handlungsbedarf für die kommenden 20 Jahre formuliert, Verkehrsnetze und deren Funktion definiert und dar­aus Massnahmen abgeleitet. Neben Einzelmassnahmen, insbesondere im Velo- und Fussverkehr, zeigt das Konzept auch ganze Massnahmenpakete mit Gesamt­ver­kehrs­be­zug auf, etwa zum Verkehrsknoten- und Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof oder zum Unfallmanagement. Dabei werden Umsetzungsschritte hervorgehoben, die für die Planungsarbeiten der nächsten fünf Jahre höchste Priorität haben.

Auftraggeber

Planungsamt Stadt Thun

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Kontakt

Roman Frick Geschäftsleiter, Partner
roman.frick@infras.ch

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