Wie sich Zürich modernen Industrie- und Gewerbebetrieben gegenüber öffnen kann

20. Juni 2018

Mindestens 55 Prozent ihrer Fläche mussten Betriebe bislang für «produzierende Tätigkeiten» nutzen, um sich als Produktionsbetrieb in den Industrie- und Gewerbezonen der Stadt Zürich niederlassen zu dürfen. Eine Regelung, die in Zeiten der Globalisierung und des digitalen Wandels nicht mehr zeitgemäss ist: Vor allem Hightech-Unternehmen benötigen anstelle von Produktionsflächen heute eher Platz für Forschung, Entwicklung und Marketing. Viele setzen zudem vermehrt auf digitale statt physische Produkte. Um für moderne Gewerbebetriebe attraktiver zu werden, raten die AutorInnen unter anderem, die bisherige Flächenregelung anzupassen. Diese Empfehlung hat die Stadt nun in die Praxis umgesetzt. Inzwischen müssen Unternehmen in Industrie- und Gewerbezonen nur noch ein Drittel der Betriebsfläche für die Produktion nutzen.


Mehr als 20 Industrie- und Gewerbeunternehmen hat INFRAS im Rahmen der Studie vor Ort besichtigt, um zu erfassen, wie diese ihre Flächen nutzen. Mit deutlichem Ergebnis: Betriebe benötigen zunehmend Raum für Forschung, Entwicklung und Marketing. (Foto: Keystone)
Mehr als 20 Industrie- und Gewerbeunternehmen hat INFRAS im Rahmen der Studie vor Ort besichtigt, um zu erfassen, wie diese ihre Flächen nutzen. Mit deutlichem Ergebnis: Betriebe benötigen zunehmend Raum für Forschung, Entwicklung und Marketing. (Foto: Keystone)

Sie möchten sich vertiefen? Dann lesen Sie die Studie, die INFRAS im Auftrag des Hochbaudepartements und der Stadtentwicklung der Stadt Zürich zur Nutzung der Industrie- und Gewerbezonen erstellt hat. Informationen zu den politischen Massnahmen, die die Stadt Zürich auf Basis dessen umsetzt, finden Sie in der Medienmitteilung der Stadt oder in den aktuellen Praxisrichtlinien.

Nutzungen in den Industrie- und Gewerbezonen der Stadt Zürich. Zeitgemässe Definition


Auftraggeber

Hochbaudepartement und Stadtentwicklung der Stadt Zürich

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Kontakt

Thomas von Stokar Geschäftsleiter, Partner
thomas.vonstokar@infras.ch

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