Plattform «Zukunft ärztliche Bildung»: Bilanz und Optimierungspotenzial

7. März 2019

Wie können Angebote der ärztlichen Aus-, Weiter- und Fortbildung besser koordiniert werden? Wie lässt sich das berufsübergreifende Lernen von Gesundheitsfachpersonen fördern? Über die Plattform «Zukunft ärztliche Bildung» tauschen sich 17 Organi­sa­ti­onen aus dem Gesundheits- und Bildungssektor regelmässig zu Fragen wie diesen aus. INFRAS hat die Plattform evaluiert und kommt zu dem Schluss: Die Plattform hat den Austausch, die Diskussionskultur und das Verständnis unter den Mitgliedern stark ver­bessert. Sollen darüber hinaus aber auch konkrete Lösungen erarbeitet und um­ge­setzt werden, ist der offene und unverbindliche Diskurs aus Sicht vieler Beteiligten nicht mehr ausreichend. Um hier vorwärtszukommen, empfehlen die AutorInnen unter an­de­rem, die Plattform so zu erweitern, dass Projekte mit konkreten Aufträgen für fakten­be­zo­gene Analysen initiiert werden können – mit klaren Verantwortlichkeiten und Meilen­steinen.


Fachpersonen im Gesundheitswesen sollen gemäss der Plattform vermehrt voneinander und miteinander lernen, um die Zusammenarbeit und die Versorgungsqualität zu verbessern. (Foto: Keystone)
Fachpersonen im Gesundheitswesen sollen gemäss der Plattform vermehrt voneinander und miteinander lernen, um die Zusammenarbeit und die Versorgungsqualität zu verbessern. (Foto: Keystone)

Hintergrund: Die 2010 durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Schwei­ze­rische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren GDK gegründete Platt­form «Zukunft ärztliche Bildung» befasst sich mit aktuellen Heraus­for­de­rungen der ärztlichen Aus-, Weiter- und Fortbildung. Zu den Mitgliedsorganisation zählen neben dem BAG unter anderem der Spitalverband H+, das Schweizerische Ge­sund­heits­ob­ser­vatorium Obsan und die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK). Für die Evaluation hat INFRAS unter anderem explorative Interviews mit Schlüsselakteuren sowie eine Onlinebefragung der Plattform-Mitglieder durchgeführt.

Auftraggeber

Bundesamt für Gesundheit

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Kontakt

Stephanie Schwab Cammarano Projektleiterin
stephanie.schwab@infras.ch

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