Qualitätsmerkmale für die schulergänzende Betreuung

3. September 2018

Was vor einem Jahrzehnt an einem Standort begann, ist heute an vielen Schulen in Rapperswil-Jona selbstverständlich: die Betreuung und Verpflegung der Kinder über Mittag. Wie viele andere Gemeinden auch, hat Rapperswil-Jona das Betreuungsangebot an den Schulen in den letzten Jahren stark ausgebaut. Wie hoch ist deren Qualität? Wo besteht Optimierungspotenzial? In Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung hat INFRAS Mindestanforderungen und Zielvorgaben für die Angebote definiert. An sieben Standorten haben die Autorinnen vor Ort beobachtet, wie die Angebote in der Praxis gestaltet sind. Zudem wurden Schlüsselakteure interviewt. Fazit: Die Betreuungsqualität ist trotz unterschiedlicher Bedingungen gut – in einzelnen Bereichen besteht aber Handlungsbedarf. Unter anderem raten die Autorinnen, das Betreuungspersonal aufzustocken und den informellen Austausch mit den Eltern zu stärken. Basierend auf den Empfehlungen der Studie erarbeitet die Gemeinde Rapperswil-Jona nun ein pädagogisches Konzept für die Betreuungsangebote.


Mahlzeiten, Qualifikation des Personals und Zusammenarbeit mit den Eltern: Das sind drei von 20 Aspekten der schulergänzenden Betreuung, für die das Qualitätsraster Mindestanforderungen definiert. (Quelle: Keystone/Georgios Kefalas)
Mahlzeiten, Qualifikation des Personals und Zusammenarbeit mit den Eltern: Das sind drei von 20 Aspekten der schulergänzenden Betreuung, für die das Qualitätsraster Mindestanforderungen definiert. (Quelle: Keystone/Georgios Kefalas)

Standortbestimmung der schulergänzenden Betreuung in Rapperswil-Jona


Auftraggeber

Stadtverwaltung Rapperswil-Jona, Ressort Bildung und Familie

Kontakt

Susanne Stern Bereichsleiterin, Partnerin
susanne.stern@infras.ch

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