Stromeffizienz und erneuerbare Energien - Wirtschaftliche Alternative zu Grosskraftwerken

1. April 2011

INFRAS und TNC haben im Auftrag der Umweltorganisationen (WWF, Greenpeace, SES, Pro Natura), den Kantonen Basel-Stadt und Genf sowie mit Unterstützung von Energie Wasser Bern (ewb) die Auswirkungen der Investitionsstrategien «Grosskraftwerke» und «Stromeffizienz und erneuerbare Energien» untersucht.

Ausgangspunkt der Modellrechnungen war die Annahme der in swisselectric organisierten Stromverbundunternehmen, dass im Jahr 2035 in der Schweiz zwischen 25 und 30 TWh des benötigten Stroms fehlen werden. Ergebnisse der Studie:

  1. Mit dem Szenario Stromeffizienz und erneuerbare Energien kann im Jahr 2035 dieselbe energetische Wirkung erzielt werden wie im Szenario Grosskraftwerke
  2. Das Szenario Stromeffizienz und erneuerbare Energien weist Vorteile auf hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Beschäftigung, Umweltauswirkungen und Risiken
  3. Entscheidend für die positive Beurteilung des Szenarios Stromeffizienz und erneuerbaren Energien sind die grossen Stromeffizienzpotenziale, die rasch und konsequent auszuschöpfen sind.
  4. Kern der Förderung der Stromeffizienz und der erneuerbaren Energien sind eine Stromlenkungsabgabe und verschärfte Vorschriften, die durch finanzielle Fördermassnahmen und «Soft Policy»-Massnahmen ergänzt werden.

Projektteam

Rolf Iten Ehemaliger Geschäftsleiter
Stephan Hammer Bereichsleiter, Partner


Laufzeit

2010 - 2011

Themen


Leistungen


Auftraggeber

WWF Schweiz Umwelt und Ressourcen

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Kontakt

Stefan Kessler Bereichsleiter, Partner