Was attraktive Freiräume in Städten ausmacht

12. September 2018

Ob zum Sport treiben, Spazierengehen oder zum Spielen: In dicht besiedelten Gebieten sind unbebaute Flächen rar. Seit 2014 fördert der Bund innovative Ideen zur Freiraumentwicklung in Agglomerationen. Im Auftrag des Bundesamts für Raumentwicklung hat INFRAS in Zusammenarbeit mit Hager Partner AG neun Modellvorhaben beleuchtet – darunter beispielsweise ein Projekt in Marly im Kanton Fribourg, wo eine ehemalige Strasse in eine kinderfreundliche Spielfläche umgestaltet worden ist. Die Gesamtauswertung zu allen evaluierten Projekten zeigt: Freiräume sind dann besonders attraktiv, wenn sie sowohl vielfältig und bedürfnisgerecht gestaltet als auch flexibel nutzbar sind. Bereits in frühen Planungsphasen sollte die Bedeutung von Freiräumen für die Lebens- und Standortqualität aufgezeigt und Ideen der Nutzergruppen berücksichtigt werden.


Vielfältig, bedürfnisgerecht und flexibel nutzbar: Das zeichnet qualitativ hochstehende Freiräume aus. (Foto: Keystone/DPA/Sebastian Gollnow)
Vielfältig, bedürfnisgerecht und flexibel nutzbar: Das zeichnet qualitativ hochstehende Freiräume aus. (Foto: Keystone/DPA/Sebastian Gollnow)

Hintergrund: Im Rahmen des Themenschwerpunkts «Freiraumentwicklung in Agglomerationen» hat der Bund zwischen 2014 und 2018 neun Modellvorhaben unterstützt, die sich mit den Funktionen von Freiräumen in Siedlungen und Naherholungsgebieten der Agglomerationen auseinandersetzen. Ziel ist es, Freiräume zu sichern und aufzuwerten, etwa indem innovative Lösungsideen entwickelt und vor Ort erprobt werden. Was zeichnet qualitativ hochstehende Freiräume aus? Der Bericht von INFRAS bereitet die wichtigsten Erkenntnisse aus den Modellvorhaben auf und zieht Schlussfolgerungen für zukünftige Aktivitäten.

Valorisierung der Modellvorhaben im Themenbereich «Freiraumentwicklung in Agglomerationen fördern»


Auftraggeber

Bundesamt für Raumentwicklung

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Kontakt

Myriam Steinemann Bereichsleiterin, Partnerin
myriam.steinemann@infras.ch

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