Was bedeutet klimaneutrale Mobilität für die Schweizer Wirtschaft?

14. März 2018

Der Verkehr trägt massgeblich zu den Treibhausgasemissionen in der Schweiz bei. Wie können diese möglichst wirtschafts- und gesellschaftsverträglich verringert werden? Mit dieser Frage, zu der es noch wenig Grundlagen gibt, befasst sich derzeit ein Team von INFRAS und der ETH Zürich im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 73. In Szenarien wird untersucht, wie die Emissionen aus dem Verkehr bis 2050 gesenkt werden könnten und welche Auswirkungen in der Schweiz – etwa auf dem Arbeitsmarkt, beim Bruttoinlandsprodukt oder bezüglich Verteilungseffekten – die unterschiedlichen Massnahmen haben könnten. Das Projekt stützt sich auf wissenschaftliche Modellrechnungen und den Einbezug von marktnahem Expertenwissen.


Die fachliche und politische Diskussion zur klimaneutralen Mobilität in der Schweiz steht noch am Anfang. (Foto: Keystone)
Die fachliche und politische Diskussion zur klimaneutralen Mobilität in der Schweiz steht noch am Anfang. (Foto: Keystone)

Hintergrund: INFRAS führt die Studie gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Ökonomie/Ressourcenökonomik der ETH Zürich durch. Das Projekt ist Teil des Nationalen Forschungsprogramms 73 «Nachhaltige Wirtschaft». Ziel des Forschungsprogramms ist es, Handlungs- und Orientierungswissen für eine nachhaltige Wirtschaft zu erarbeiten und dabei Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft ganzheitlich zu betrachten. Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier.

Wirtschaftliche Effekte von Szenarien zur Dekarbonisierung des Transportsektors in der Schweiz


Auftraggeber

Nationales Forschungsprogramm 73

Kontakt

Martin Peter Bereichsleiter Wirtschaft und Umwelt, Partner
martin.peter@infras.ch

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