13 Millionen Tonnen vermiedene CO2-Emissionen

Bilanz zum Gebäudeprogramm 2010 bis 2018

13. September 2019

1,7 Milliarden Franken Fördergelder, mehr als 13 Millionen Tonnen vermiedene CO2-Emissionen und vielfältige Vorteile für die Schweizer Volkswirtschaft: Das ist die Bilanz des Gebäudeprogramms der letzten neun Jahre.


Energetische Sanierungen können die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern. (Foto: Gerry Nitsch / Das Gebäudeprogramm)
Energetische Sanierungen können die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern. (Foto: Gerry Nitsch / Das Gebäudeprogramm)

Seit 2010 motiviert «Das Gebäudeprogramm» von Bund und Kantonen Haus­ei­gen­tü­mer­Innen, mit der energetischen Sanierung ihrer Liegenschaft einen konkreten Beitrag zur Ver­bes­se­rung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz zu leisten. In neun Be­triebs­jah­ren bis und mit 2018 wurden insgesamt 1,7 Milliarden Franken an För­der­mit­teln ausbezahlt.

Über die Lebensdauer der geförderten Massnahmen werden damit mehr als 13 Mil­lio­nen Tonnen CO2 vermieden bzw. 55 Milliarden Kilowattstunden Energie eingespart. Mit positivem Begleiteffekt für die Schweizer Volkswirtschaft: Das Programm reduziert die Abhängigkeit von Energieimporten und leistet damit einen Beitrag an die Ver­sor­gungs­si­cher­heit.

Seit 2017 wird das Gebäudeprogramm auf Grundlage des Harmonisierten För­der­mo­dells der Kantone HFM 2015 wieder vollständig von den Kantonen umgesetzt, die ihr Förderangebot auf die kantonalen Ziele und Rahmenbedingungen abstimmen. Finanziert wird das Programm einerseits über teilzweckgebundene Mittel aus der CO2-Abgabe (Globalbeiträge an die Kantone) und andererseits über kantonale Kredite, wel­che die Kantone aus ihrem ordentlichen Budget oder – seltener – aus eigenen En­er­gie­ab­ga­ben schöpfen.

Für die notwendige Datenerhebung bei den Kantonen, die darauf basierende Wir­kungs­ana­ly­se und die Globalbeitragsbuchhaltung nutzt das zuständige Bundesamt für En­er­gie BFE seit 2018 eine Online-Applikation, die von der Firma IWF in Liestal gemeinsam mit INFRAS entwickelt wurde. Zudem unterstützt INFRAS das BFE als Dienstleister bei den jährlichen Arbeiten zum Gebäudeprogramm. Der Jahresbericht mit allen wichtigen Ergebnissen, den INFRAS seit dem Berichtsjahr 2017 als Fachautorin mitverfasst, sowie diverse weitere Informationen zum Gebäudeprogramm finden sich auf der Programmseite.

Projektteam

Stefan Kessler Bereichsleiter, Partner
Stephan Hammer Bereichsleiter, Partner
Rolf Iten Ehemaliger Geschäftsleiter

Projekt

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen: Jahresbericht 2018

Laufzeit

2017 - 2018

Themen


Leistungen


Auftraggeber

Bundesamt für Energie

Kontakt

Stefan Kessler Bereichsleiter, Partner