Stadt Zürich

Nachhaltiger Konsum: Was bereits getan wird, wo Potenzial besteht

13. November 2019

Wie stark belastet unser Konsum die Umwelt? Für die Stadt Zürich hat INFRAS die ökologische Relevanz verschiedener Konsumbereiche analysiert – und aufgezeigt, wo sie Potenziale hat, die Umweltbelastung zu reduzieren.


Ein Wochenmarkt in Zürich: Für die nachhaltige Entwicklung spielt der Konsum eine zentrale Rolle. (Foto: Keystone-SDA)
Ein Wochenmarkt in Zürich: Für die nachhaltige Entwicklung spielt der Konsum eine zentrale Rolle. (Foto: Keystone-SDA)

Von Finanzanlagen über Bekleidung und Textilien bis hin zum Kon­sum von Le­bens­mit­teln in Privathaushalten und Restaurants: Für die nachhaltige Entwicklung spielt der Konsum eine zentrale Rolle. Im Auftrag des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Zürich hat INFRAS den Konsum der Bevölkerung und der städtischen Behörden in Zürich unter die Lupe genommen.

Basierend auf Datenauswertungen und Experteneinschätzungen, bietet die Aus­le­ge­ord­nung einen Überblick zur ökologischen Relevanz verschiedener Konsumbereiche. Sie zeigt auf, wie stark diese die Umwelt belasten, identifiziert Reduktionspotenziale für das gesamte Stadtgebiet und innerhalb der Stadtverwaltung und erörtert, welche Hand­lungs­möglichkeiten angegangen oder verstärkt werden sollten.

Für die Stadt Zürich zeigt die Analyse: Grundsätzlich bestehen auf strategischer Ebene keine Lücken. Mit ihren Strategien, Leitlinien und Masterplänen hat die Stadt die re­le­vanten Konsumbereiche und zentralen Handlungsansätze identifiziert und verankert. Dennoch verdeutlicht die Auslegeordnung, dass in einzelnen Bereichen in der Um­set­zung noch Handlungspotenzial besteht: Demnach sind namentlich bei den Trans­port­dienst­leis­tun­gen, den Finanzanlagen und im Bereich der Lebensmittel in Kantinen und Restaurants die ökologischen Reduktionspotenziale noch nicht ausgeschöpft.

Die Auslegeordnung liefert in erster Linie einen Orientierungsrahmen, der die Kon­sum­per­spek­ti­ve ins Zentrum der Betrachtung stellt. Sie kann als Basis für vertiefte Quan­ti­fi­zie­run­gen des Konsums dienen.

Projektteam

Rolf Iten Geschäftsleiter, Partner
Myriam Steinemann Bereichsleiterin, Partnerin
Felix Weber Wissenschaftlicher Berater

Projekt

Auslegeordnung nachhaltiger Konsum

Laufzeit

2018 - 2019

Themen


Leistungen


Auftraggeber

Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ)

Kontakt

Myriam Steinemann Bereichsleiterin, Partnerin