Förderprogamm «Interreg»: Mehrwert für Schweizer Akteure liegt in Netzwerken

3. Oktober 2018

Die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg stärken: Mit diesem Ziel fördert das EU-Programm «Interreg B» transnationale Projekte. Auch Schweizer Akteure können über die Programme «Alpenraum» und «Nordwesteuropa» daran teilnehmen. 20 Projekte mit Schweizer Beteiligung gab es in der laufenden Förderperiode per Ende 2017. Daraus resultierende Netzwerke werden besonders geschätzt, wie eine Evaluation von INFRAS im Auftrag des Bundesamts für Raumentwicklung zeigt: «Interreg B» bietet die Möglichkeit, unbürokratisch mit europäischen Partnern zu kooperieren und praxisnahe Lösungen für grenzüberschreitende Herausforderungen zu entwickeln. Die AutorInnen gehen davon aus, dass die transnationalen Netzwerke von langfristigem Nutzen sein können. Davon profitieren auch Akteure in der Schweiz, die nicht in die Projekte selbst involviert sind.


Sich grenzüberschreitend zu vernetzen, ist ein Kernelement des Förderprogramms «Interreg B»: So erarbeiten Akteure aus verschiedenen Ländern in Projekten etwa Methoden zur effizienten Energienutzung. (Foto: Keystone/TI-Press/Gabriele Putzu)
Sich grenzüberschreitend zu vernetzen, ist ein Kernelement des Förderprogramms «Interreg B»: So erarbeiten Akteure aus verschiedenen Ländern in Projekten etwa Methoden zur effizienten Energienutzung. (Foto: Keystone/TI-Press/Gabriele Putzu)

Hintergrund: Im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) fördert der Bund die Schweizer Teilnahme an Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit. Schweizer Akteure können für ihre Beteiligung an «Interreg B» finanziell unterstützt werden. Für die Teilevaluation hat INFRAS unter anderem ProjektpartnerInnen der derzeitigen Förderperiode zu Konzept, Umsetzung und Wirkung des Förderprogramms befragt.

Teilevaluation der Interreg V B-Programme Alpenraum und Nordwesteuropa


Auftraggeber

Bundesamt für Raumentwicklung

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Kontakt

Myriam Steinemann Bereichsleiterin, Partnerin
myriam.steinemann@infras.ch

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