Evaluation KOMO

Förderung von Mobilitätsprojekten: Vier Erfolgsfaktoren sind zentral

8. April 2020

Von Carsharing bis Lastenvelo: Mit rund einer Million Franken jährlich fördert der Bund innovative und nachhaltige Mobilitätsprojekte im Rahmen der Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität (KOMO). INFRAS hat evaluiert, wie sich die Projekte entwickelt haben und was Erfolgsfaktoren waren.


Ob Velo- oder AutofahrerInnen: Die analysierten Mobilitätsprojekte hatten verschiedene Zielgruppen im Fokus. (Foto: Keystone-SDA)
Ob Velo- oder AutofahrerInnen: Die analysierten Mobilitätsprojekte hatten verschiedene Zielgruppen im Fokus. (Foto: Keystone-SDA)

Mobilität intelligent steuern, Velo-Hauslieferdienste miteinander vernetzen oder den öffentlichen Verkehr attraktiver gestalten: Das sind Ziele von Projekten, die im Rahmen der Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität (KOMO) unterstützt wurden. Rund eine Million Franken jährlich stellt der Bund zur Förderung von innovativen und nachhaltigen Mobilitätslösungen zur Verfügung.

Im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) hat INFRAS evaluiert, wie die Projekte verlaufen sind, wie sie gewirkt haben und welches die Erfolgsfaktoren der Projekte waren. Dazu wurden unter anderem die Projektdokumente analysiert sowie Projektleitende und Schlüsselpersonen der beteiligten Bundesämter befragt.

Die Auswertung zeigt: Der Grossteil der zwischen 2006 und 2018 umgesetzten Projekte konnte abgeschlossen werden. Mehrheitlich konnten die Projekte ihre Leistungsziele vollständig oder überwiegend erreichen. Aus Sicht der Befragten spielten vier Faktoren eine zentrale Rolle für den Projekterfolg: die Kompetenz, Erfahrung und das Netzwerk des Projektteams, die Qualität des Projektkonzepts, die enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern beispielsweise bei der Finanzierung sowie die Unterstützung des Bundes und die damit gewonnene Legitimität der Projekte.

Insgesamt fällt die Beurteilung überwiegend positiv aus: Grundsätzlichen Änderungsbedarf sehen die EvaluatorInnen basierend auf den Resultaten keinen. Gleichwohl kann die Projektförderung künftig weiter optimiert werden. Welche Verbesserungspotenziale bestehen – sowie weitere Ergebnisse der Evaluation – finden Sie im Schlussbericht.

Projektteam

Stephan Hammer Bereichsleiter, Partner
Christoph Petry Wissenschaftlicher Berater
Daniel Sutter Geschäftsleiter, Partner


Laufzeit

2018 - 2020

Themen


Leistungen


Auftraggeber

Bundesamt für Energie

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Kontakt

Stephan Hammer Bereichsleiter, Partner