Klimaschutz: Emissionsszenarien 2030 zeigen Handlungsbedarf

7. September 2016

Seit 1990 hat die Schweiz ihren energie- und klimapolitischen Massnahmenmix stark ausgebaut und verdichtet. Mit Erfolg: Während unsere Treibhausgasemissionen in einer Entwicklung ohne energie- und klimapolitischen Einfluss wohl angestiegen wären (1990 bis 2030: +6%), wird heute dank umgesetzten und fortgeführten Massnahmen ein Rückgang erwartet (1990 bis 2030: -17%). Gleichzeitig wird deutlich, dass noch Handlungsbedarf besteht, wenn die angestrebte Reduktion von -30% erreicht werden soll (Ziel 2030 ggü. 1990).


Die Schweiz muss ihre Klimaschutzanstrengungen weiter intensivieren, wenn sie ihre Ziele bis 2030 erreichen will. (Foto: © Gaetan bally / KEYSTONE)
Die Schweiz muss ihre Klimaschutzanstrengungen weiter intensivieren, wenn sie ihre Ziele bis 2030 erreichen will. (Foto: © Gaetan bally / KEYSTONE)

Hintergrund: Ende August 2016 hat der Bundesrat eine Vernehmlassungsvorlage zur Klimapolitik ab 2020 vorgelegt. Als eine von zahlreichen Grundlagenarbeiten hat INFRAS in Zusammenarbeit mit der EPFL (École polytechnique fédérale de Lausanne) Emissionsszenarien 1990 bis 2030 ohne und mit bereits umgesetzten energie- und klimapolitischen Massnahmen erarbeitet.

Emission Scenarios Without Measures, 1990-2030


Auftraggeber

Bundesamt für Umwelt BAFU

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Kontakt

Bettina Schäppi Projektleiterin
bettina.schaeppi@infras.ch

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