Klimawandel im Kanton Zürich: Vielfältige Massnahmen geplant

18. Oktober 2018

Der Klimawandel beeinflusst den Kanton Zürich in vielfältiger Weise und die Folgen sind zunehmend spürbar. Der Kanton Zürich hat sich selbst zur Reduktion der CO2-Emissionen verpflichtet. Das kantonale Energiegesetz gibt vor, dass im Rahmen der kantonalen Zuständigkeit die CO2-Emissionen bis ins Jahr 2050 auf 2,2 Tonnen pro Einwohner/-in und Jahr zu senken sind. Dazu braucht es Verminderungsmassnahmen in allen Sektoren. Die vom Kanton Zürich für die Umsetzung priorisierten Massnahmen sind im neu erstellten Massnahmenplan Verminderung der Treibhausgase dargestellt. Medienmitteilung AWEL.


Die Auswirkungen des Klimawandels sind vielfältig. Den Ursachen kann aber entgegengewirkt werden. (Foto: Fotolia)
Die Auswirkungen des Klimawandels sind vielfältig. Den Ursachen kann aber entgegengewirkt werden. (Foto: Fotolia)

Der Massnahmenplan listet rund dreissig Massnahmen auf und beschreibt diese im Detail. INFRAS hat die Wirkungsabschätzung erarbeitet und den mehrjährigen und partizipativen Erarbeitungsprozess unterstützt. Bei den Wirkungsmodellen lag eine besondere Herausforderung in der Diversität des Massnahmenspektrums. Dieses deckt alle Emissionsquellen ab, bei denen der Kanton Einfluss nehmen kann. Es finden sich Massnahmen zu den Bereichen Industrie, Energie, Gebäude, Verkehr und Raum, Land- und Forstwirtschaft, Landnutzung, sowie Abfall und Ressourcen.

Die Baudirektion sieht vor, die Umsetzung des Massnahmenplans als kantonales Ziel aufzunehmen. In den zuständigen Ämtern und Abteilungen sollen die umzusetzenden Massnahmen als Amts- beziehungsweise Abteilungsziele aufgenommen werden.

Auftraggeber

Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Kanton Zürich (AWEL)

Kontakt

Stefan Kessler Bereichsleiter, Partner
stefan.kessler@infras.ch

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