UNESCO-Kommission fordert eine Politik der frühen Kindheit

4. März 2019

«Alle Mädchen und Jungen haben Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Bildung, Be­treu­ung und Erziehung (FBBE).» Diesem UNO-Nachhaltigkeitsziel der Bildungsagenda 2030 hat sich die Schweizerische UNESCO-Kommission verpflichtet. Mit einer aktuellen Publikation, gerichtet an politische EntscheidungsträgerInnen und die organisierte Zi­vil­ge­sell­schaft, will sie dem Anliegen Schub verleihen. Die Broschüre gibt einen Überblick zur FBBE in der Schweiz, zeigt wieso diese aufs politische Tapet gehört, skizziert die wich­tigs­ten Handlungsfelder und definiert, welche Akteure in der Verantwortung stehen.


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Im Bereich der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung sind politische Ent­schei­dungs­trä­gerInnen auf allen förderalen Ebenen gefordert. (Foto: Keystone)

Die Publikation «Für eine Politik der frühen Kindheit: Eine Investition in die Zukunft» hat eine Strategiegruppe mit VertreterInnen aller politischer Ebenen sowie der Zi­vil­ge­sell­schaft aus allen Landesteilen mitentwickelt. Erarbeitet wurde die Broschüre durch ein spezialisiertes INFRAS-Team. Sie fokussiert auf die wichtigsten vier Handlungsfelder im Bereich der frühen Förderung: Weil die FBBE eine vielfältige Angebotspalette umfasst und gleichzeitig mehrere Politikbereiche betrifft, ist eine verstärkte horizontale und ver­ti­ka­le Koordination und Vernetzung zentral. Die Angebotspalette – von der Ver­sor­gung in der Schwangerschaft bis zum Kindergarteneintritt – ist so auszugestalten, dass diese allen Bevölkerungsschichten offensteht und auch genutzt wird. Dabei muss der Qualität der Angebote ein hohes Gewicht eingeräumt und eine entsprechende Fi­nan­zie­rung sichergestellt werden. Sie möchten sich vertiefen? Laden Sie die Publikation auf der Webseite der Schweizerischen UNESCO-Kommission herunter (PDF) oder bestellen Sie diese in gedruckter Form.

Auch in Politik und Medien wurde die Publikation thematisiert:

Für eine Politik der frühen Kindheit – Eine Investition in die Zukunft


Auftraggeber

Schweizerische UNESCO-Kommission

Kontakt

Susanne Stern Bereichsleiterin, Partnerin
susanne.stern@infras.ch

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