Energieszenarien: unerlässlich, aber mit überschaubarem politischem Einfluss

24. Oktober 2018

Ölpreisschock und die «Gesamtenergiekonzeption» (1974-1978), Tschernobyl und die «Expertengruppe für Energieszenarien» (1987), Fukushima und die aktualisierten «Energieperspektiven 2050» (2012) – die bedeutendsten Schweizer Energieszenarien waren häufig eng mit einem konkreten Ereignis verknüpft. Weil keine energie- und klimapolitische Massnahme ohne fundierte Grundlage auskommt, sind solche Szenarienanalysen unerlässlich. Im Ergebnis sind sie seit jeher identisch: Die Ziele sind erreichbar, technische Lösungen vorhanden, die volkswirtschaftlichen Kosten von untergeordneter Bedeutung, die notwendigen staatlichen Hebel bekannt, die realpolitische Umsetzung schwierig. Das Fazit? Durchzogen. Im Rückblick über 40 Jahre sind die energie- und klimapolitischen Fortschritte klar erkennbar, im Vergleich zu den ambitionierten Zielen besteht aber nach wie vor grosser Handlungsbedarf.


Was hat's gebracht? An der Jahreskonferenz des «Competence Center for Research in Energy, Society and Transition» (CREST) blickt Rolf Iten auf die wichtigsten Energieszenarien-Analysen der letzten 40 Jahre zurück.
Was hat's gebracht? An der Jahreskonferenz des «Competence Center for Research in Energy, Society and Transition» (CREST) blickt Rolf Iten auf die wichtigsten Energieszenarien-Analysen der letzten 40 Jahre zurück.

Do visions and scenario analyses influence policies – and energy use? (Annual Conference of SCCER CREST 2018)


Auftraggeber

INFRAS/ SCCER CREST

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Kontakt

Rolf Iten Geschäftsleiter, Partner
rolf.iten@infras.ch

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